Inhaltsverzeichnis
| 1. |
Wie aus zweimal no zweimal yes wird |
6 |
| 2. |
Shop till you drop! – With the Dubliners |
12 |
| 3. |
Hi folks, how’re you? – New York und der Big Apple |
17 |
| 4. |
Keep Austin weird – Abstecher nach Texas |
22 |
| 5. |
Dear flight attendant,… – San Francisco und die Bay Area |
25 |
| 6. |
Life is great in the Golden State – Von Frisco nach Los Angeles |
30 |
| 7. |
Ihr könnt den ganzen Tag barfuß gehen! – Tongas Lebensrhythmus |
41 |
| 8. |
Trotz Haka, visitors are very welcome – Neuseeland und die Maori |
47 |
| 9. |
No worries - Nachtwanderung mit aktiven Koalas in Australien |
59 |
| 10. |
Eisverkauf vom Boot – Sydneys bezaubernde Buchten |
69 |
| 11. |
74 |
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| 12. |
Meeting with the Abbot – im Tempel-Paradies Kyoto |
81 |
| 13. |
“V” oder “X” – mitten in Tokyo |
89 |
| 14. |
Auf dem Weg zum selbst verwirklichten Menschen |
98 |
| Highway 1 | Aus dem 4. Kapitel: Life is great in the Golden State - Von Frisco nach Los Angeles, S. 33 | ||
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„That
doesn’t work, that’s shit, here, take my mobile phone!“
Dieser Mann lässt aber nicht
locker. Was treibt ihn um, was ist seine Mission? Er ruft seine
Telefongesellschaft an und fordert freundlich aber direkt, bitte
schnellstmöglich eine Verbindung nach Deutschland herzustellen. Dieser Vorgang
dauert einige Minuten, währenddessen er uns immer wieder zuzwinkert. Vermutlich
als Ausdruck, dass er den Gesprächspartner bald in die Knie gezwungen hat. Wir
wohnen also gerade einem sportlichen Wettkampf bei. Triumphierend streckt er uns
nach geraumer Zeit das Gerätchen entgegen so wie der Ringrichter den Arm des
siegreichen Boxers in die Höhe streckt, verbunden mit einem aufmunternden |
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| Bei den Maori | Aus dem 8. Kapitel: Trotz Haka, visitors are very welcome - Neuseeland und die Maori, S. 49 | ||
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Über dem Kurort Rotorua
liegt permanent ein leichter Schwefelgeruch und wegen der hohen thermalen
Aktivität werden die meisten Häuser durch Erdwärme geheizt. Die größten Geysire
sind in dem für Touristen zugänglichen Maori-Dorf Whakarewarewa zu bestaunen. Schon beim Betreten des Areals nehmen wir überall ein Dampfen
und ein Brodeln wahr. Unsere hoch gewachsene, dunkelhaarige Maori-Führerin
erklärt uns, dass die Bewohner auch heute noch in den diversen Erdlöchern ihr
Essen – genannt Hangi – kochen. Das in Alufolie eingepackte Hangi
wird in Holzkisten gestellt, die direkt in die Thermalfelder der Erde
eingelassen sind. So läuft hier also das easy cooking. Am höchsten Punkt
ist schon von weitem der spektakuläre Pohutu-Geysir zu sehen. Regelmäßig
zischt es und eine bis zu dreißig Meter hohe Fontäne schießt senkrecht aus der
Erde. |
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| Bei Shayne und Lizzie | Aus dem 9. Kapitel: No worries - Nachtwanderung mit aktiven Koalas in Australien, S. 61 | ||
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„Achtung, da steht ein Auto“, ruft meine Frau. Obgleich Linksverkehr, steht es am rechten Fahrbahnrand und der fotografierende Fahrer daneben. Unseren Blick für Koalas müssen wir erst noch schulen. Tatsächlich sehen wir ein Exemplar im Baum und für dessen Verhältnis sehr weit unten. Das Tier krabbelt sogar den Baum hinunter, humpelt verletzt über die Straße und verschwindet auf der anderen Seite im Gebüsch. Nun erklärt sich auch ein anderes, häufig zu sehendes Schild mit dem Hinweis auf die Wildlife Conservation, die im Falle angefahrener Tiere zu benachrichtigen ist. Wir sehen noch zahllose weitere Koalas, diese sind aber überwiegend als unbewegliches Büschel in den Wipfeln der Eukalyptus-Bäume erkennbar. Mit dem Zoom lassen sie sich orten.
„Hi, I’m Shayne“, begrüßt
uns ein junger, freundlicher Australier mit rötlich gelocktem Haar in
Ranger-Klamotten. Er leitet das knapp ein Jahr alte Cape Otway Centre for
Conservation Ecology. Schon der Eingangsbereich dieses modernen Holzhauses
mit seiner großzügigen Halle ist sehr einladend. Die Panoramafenster geben den
Blick frei über die weitläufige Prärie vor dem Gebäude. |
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| Ryokoan und Onsen | Aus dem 11. Kapitel: Onsen ohne Ende - Baden auf Japans südlichster Insel, S. 75 | ||
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Im Ryokan Okunoyu
erwartet uns ein wahrer Traum. Der Empfangsbereich wie aus dem Bilderbuch, eine
kleine Sammlung antiker Teetässchen, Girlanden papierdünner orangefarbiger
Lampionblüten, frischer Blumenschmuck und allerhand sonstiges nett drapiertes
Geschirr hinter Glas machen es gemütlich.
Der erste Weg geht sofort
ins hauseigene Onsen. Im Yukata und mit einem speziellen kleinen Handtuch
wandeln wir die Treppe hinunter in den Anbau. Dezent versteckt hinter roten und
blauen Tüchern kommt der Eingang zum Vorschein, getrennt nach Männlein und
Weiblein. Kaum ist die Schiebetüre wieder sanft verschlossen, weisen ausgezogene
Schuhe darauf hin, dasselbe zu tun. Eventuell noch vorhandene Klamotten von
Tagesgästen werden in einem Korb aufbewahrt und dann betrete ich den nächsten
Raum, in dem ich vor Dampf kaum etwas sehen kann. Schemenhaft nehme ich eine
Hand voll kleiner Bänkchen und Schüsseln wahr, davor in Hüfthöhe an der Wand
jeweils Duscharmaturen und auf der Ablage überdimensionale Seife- und
Shampoospender. Hier findet also der vor dem Baden so wichtige Reinigungsprozess
statt. |
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